Wo ist Felix Heger ???

 

 


 

 

 

Die gravierendsten elf Ermittlungsdefizite - ein kommentierter Überblick  

 

Stellungnahme und weitere Informationen zu den eingestellten Ermittlungsverfahren im  Fall des entführten Kindes Felix Heger und seines getöteten Vaters Michael Heger im Anschluss an die Ausstrahlung der Fernsehreportage "WO IST FELIX? - ein Kind verschwindet" am 29.09.10 im SWR-Fernsehen:

 

Die Fernsehreportage "WO IST FELIX? - Ein Kind verschwindet" hat eine wahre Flut von Nachfragen verursacht, welche mehrheitlich die eingestellten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in Frage stellen, wobei sich bisher tatsächlich nicht eine einzige Stimme finden lässt, welche hierfür ein gewisses Verständnis aufbringt. Warum die Staatsanwaltschaft dasjenige verdrängt, was sich jedem anderen objektiven Betrachter geradezu aufdrängt, erschliesst sich wohl niemandem so recht. Nachstehend werden einige Ungereimtheiten mit der jeweiligen Gegen- Argumentation der Staatsanwaltschaft veröffentlicht:

 

1. Leiche wurde am Fundort nur abgelegt 

Polizeihundertschaften durchsuchten mehrere Tage das Waldgebiet rund um den Parkplatz, auf welchem das KFZ des Kindsvaters Michael Heger entdeckt wurde  und fanden dort neben ein paar persönlichen Dingen des Michael Heger zwei leeren Schnapsflaschen und eine leere Packung Schlaftabletten. Die Leiche des Vaters wurde jedoch nicht gefunden. Sie wird erst 6 Wochen später genau dort gefunden, wo die Hundertschaften bereits alles abgesucht hatten, unweit des Fundortes der Gegenstände. Die Leiche wurde direkt neben einem Waldweg liegend von Spaziergängern - gut sichtbar -entdeckt. Die Entfernung zum Parkplatz, welcher den Hundertschaften auch als Ausgangspunkt für die tagelangen Suchaktionen diente, belief sich auf wenige 100 Meter. Dies spricht eindeutig für eine erst spätere Verbringung der Leiche zum Fundort. Die Staatsanwaltschaft argumentiert, dass hier lediglich ein Fehler eines Hubschrauberpiloten vorliegen würde.

 

2. Staatsanwaltschaft lehnt Spurensicherung ab 

Obwohl inzwischen durch die Rechtsmedizin Freiburg in einer ergänzenden Stellungnahme eingeräumt wurde, dass Michael Heger zum Zeitpunkt seines Todes überhaupt keinen (oder allenfalls kaum) Alkohol getrunken haben kann und es somit naheliegend ist, dass die gefundenen Schnapsflaschen am Tatort nur zur Vortäuschung eines Suizides platziert wurden, lehnte es die Staatsanwaltschaft Baden-Baden weiterhin ab, die Flaschen zumindest einmal auf Fingerabdrücke und DNA zu untersuchen. Die irritierende Begründung hierfür lautet, dass die Spurensicherung nichts am Sachverhalt ändern würde, ausserdem könnten sich schliesslich auch Spuren von Personen auf den Flaschen befinden, die ja gar nichts mit der Sache zu tun hätten.

 

3. Suizid mit untauglichem Schlaf- und Beruhigungsmittel

Die gefundenen Schlaftabletten, mit welchen sich Michael Heger angeblich habe umbringen wollen, sind relativ harmlos und rezeptfrei erhältlich. Ein Selbstmordversuch mit leeren Schnapsflaschen und völlig ungeeigneten Tabletten ist als absurd kaum in Betracht zu ziehen. Die Staatsanwaltschaft sieht dies offenbar anders.

 

4. Suizid mit Todesursache Brust- und Lungenverletzungen

Die offizielle Todesursache des Michael Heger waren nach der Rechtsmedizin Freiburg und der Staatsanwaltschaft erhebliche Brust- und Lungenverletzungen. Dies ist jedoch schon deswegen ausgeschlossen, da eine eingedrückte Brust zwangsläufig Hämatome (blaue Flecken) aufweisen müsste. Der typische Bluterguss fehlt jedoch, was nur bei einer postmortalen Zufügung der Verletzungen geschehen kann. Die offizielle bekannt gegebene Todesursache ist somit falsch. Zu den fehlenden Hämatomen liegt leider keine Stellungnahme der Staatsanwaltschaft vor.

 

5.  Schleifspuren an der Leiche

Der tote Vater hatte trotz eisiger Temperaturen keine Jacke an und ein Fuss war völlig unbekleidet. Der noch getragene Schuh (ein knöchelhoher fester Wanderschuh) war innenseitig mit Laub, Tannennadeln und Erdabtragungen verdreckt, die Hose darüber war zerrissen und der Unterschenkel war zerkratzt, was ebenfalls deutlich auf ein Schleifen der Leiche zum Fundort hindeutet. Die Kleidung machte keineswegs den Eindruck, als wäre sie einer bereits sechswöchigen winterlichen Witterung ausgesetzt gewesen. Sie war in einem weit besseren Zustand. Der Dreck in den noch getragenen Schuh kann nur durch seitlichen Kontakt mit dem Waldboden ins Schuhinnere gelangt sein, wobei der Oberkörper der Leiche angehoben worden sein muss, da ansonsten auch die Oberkleidung entsprechend verdreckt gewesen wäre. Der Antrag auf nochmalige Untersuchung der Schuhe auf Schleifspuren wurde mit der Begründung abgelehnt, dass es sich hier doch nur um Spekulationen handeln würde, ausserdem könnten die Schuhe nicht mehr untersucht werden, da die Behörden sie verloren hätten.

 

6. Blutspuren eines äusserlich unverletzten Selbstmörders im gesamten Waldgebiet

Überall im Wald wurden Blutspuren des Vaters gefunden, und direkt neben der Leiche lag ein mit seinem Blut durchtränkter Schnürsenkel, der nicht von seinen Wanderschuhen stammte. Die Blutspuren im Wald waren verteilt auf mehrere Plastiktüten, was dafür spricht, dass sie entdeckt werden sollten. Auch am Auto des Vaters auf dem Waldparkplatz wurden diese geringen Blutspuren gefunden. Dies legt nahe, dass eine falsche Spur gelegt wurde. Die Ermittlungsbehörden sollten glauben, dass der Kindsvater sich bereits in verletztem oder toten Zustand in diesem Wald aufhalten würde, wodurch es ermöglicht wurde, die Leiche "nachzuliefern", entweder weil der Vater eben noch lebte oder weil auf diese Weise die Ermittlungsbehörden gezielt vom tatsächlichen Tatort ferngehalten werden konnten. Die Staatsanwaltschaft hat zu den Blutspuren im Wald keine Stellungnahme abgegeben. Auch eine Stellungnahme, weshalb der Kindsvater seine letzten Atemzüge damit verbracht haben soll, einen mitgeführten Schnürsenkel in Eigenblut zu tränken und neben sich zu legen (aus einer überhaupt nicht vorhandenen Wunde!), liegt leider ebenfalls nicht vor. 

 

7. Gegengutachten widerlegt offizielle Todesursache

Der äusserst erfahrene Chef- und  Facharzt für Brust- und Lungenverletzungen Dr. Dr. Heribert Ortlieb  wurde das Obduktionsgutachten zur Prüfung überlassen und er kam zu dem Ergebnis, dass die Brust- und Lungenverletzungen des Vaters überhaupt nicht tödlich gewesen sein können ("Solche Verletzungsmuster sind durchaus geläufig, nur an diesen Frakturen verstirbt man nicht."). Die Staatsanwaltschaft Baden-Baden argumentiert, dass der Facharzt für Brust- und Lungenverletzungen die Tödlichkeit von Brust- und Lungenverletzungen nicht beurteilen könne, da er kein Rechtsmediziner sei.

 

8. Eingedrückte Brust durch Hinfallen auf Laub

Nach Meinung der Staatsanwaltschaft sei der Kindsvater - nach seinem angeblichen Suizidversuch - tödlich verunglückt, weil er im Wald hinfiel und sich hierbei tödliche Brust- und Lungenverletzungen zugezogen habe. Ungeklärt bleibt, wie durch einen Sturz auf belaubten Waldboden die Brust eines 100 kg schweren Mannes eingedrückt worden sein soll, wenn noch nicht einmal ersichtlich ist, dass er zumindest auf einen entsprechenden Gegenstand gefallen sein könnte, welcher solche Verletzungen hätte verursachen können. Derartige Verletzungen können nach fachärztlicher Stellungnahme des Herrn Dr. Dr. Ortlieb nur mit Brachialgewalt zugefügt worden sein. Eine Stellungnahme hierzu liegt von der Staatsanwaltschaft nicht vor.

 

9. Staatsanwaltschaft lehnte die Empfehlung der Rechtsmedizin zur Erstellung eines  für notwendig erachteten Gutachtens ausdrücklich ab

Die Rechtsmedizin Freiburg stellt an einem Handgelenk des Vaters eine kleinere Wunde fest, bei welcher es sich um eine Einstichstelle handeln könnte, weswegen sie zur Bestimmung der Todesursache ausdrücklich bei der Staatsanwaltschaft Baden-Baden anregte, ein toxikologisches Gutachten in Auftrag zu geben. Die Staatsanwaltschaft lehnte dies jedoch wegen fehlender Notwendigkeit ab (denn es war ja Selbstmord).

 

10. Vermisste Kinder sind tote und nicht nur entführte Kinder

Nachdem der Vater sich angeblich selbst umgebracht habe und bei den Schnapsflaschen auch ein einzelner Handschuh von Felix gefunden wurde, stellte die Staatsanwaltschaft (in diesem Fall in Mannheim) das Ermittlungsverfahren wegen Freiheitsberaubung zum Nachteil von Felix ein, weil sich keinerlei Anhaltspunkte für eine solche Tat ergäben (!). Gleichzeitig wurde auch das Ermittlungsverfahren gegen den Vater wegen Mordes an seinem Sohn Felix eingestellt, da nach der Strafprozessordnung gegen Verstorbene strafrechtlich nicht ermittelt wird. Obwohl es also noch nicht einmal die geringste Spur dafür gibt, dass Felix überhaupt körperlich etwas zugestossen sein könnte - er ist einfach nur verschwunden - sieht die Staatsanwaltschaft keine Anhaltspunkte für eine Freiheitsberaubung und unterstellt einfach, dass der Vater sein Kind umgebracht hat. Ein spurloses Verschwinden des angeblich vom Vater getöteten Felix kann im übrigen auch nicht damit begründet werden, dass der Vater ihn im Wald tief vergraben hätte. Dies wäre in dem zu Beton gefrorenen Waldboden - auch noch ohne Schaufel - unmöglich gewesen. Ein konkretes Argument, warum die Staatsanwaltschaft ohne jeden Anhaltspunkt einfach mal unterstellt, dass der Vater seinen eigenen Sohn Felix umgebracht hat, ist weit und breit nicht ersichtlich.

 

11.  Zeugen

Zwischen dem 11.01.2006 und dem 18.01.2006 wurde der Kindsvater im Beisein von Felix durch insgesamt vier voneinander unabhängigen Zeugen an der jeweils selben Stelle noch lebend gesehen, nämlich auf der französischen Seite des Grenzüberganges an der Staustufe Iffezheim. Eine weitere Zeugin hat den Kindsvater mit seinem Sohn am 11.01.2006 auch in einem Lidl-Markt in Bühl gesehen. Die im Wald durch die Polizeihundertschaften vorgenommenen Sucharbeiten, bei denen auch die Blutspuren und die  Gegenstände des Vaters gefunden wurden, waren jedoch am 14.01.2006 bereits abgeschlossen. Die Schlaftabletten, mit welchen sich der Kindsvater nach Meinung der Staatsanwaltschaft habe umbringen wollen, lagen somit an einem Tatort, welcher zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt kein Tatort gewesen sein kann.  

Trotz der Fülle an Fakten, welche nun einmal für eine fremdverschuldete Tötung des Michael Heger sprechen, hat die Staatsanwaltschaft anscheinend noch nicht einmal Verständnis dafür, dass hier überhaupt durch einen Rechtsanwalt eine Hinterfragung stattfindet. Befriedigende Antworten gibt die Staatsanwaltschaft nicht, aber dafür hat sie anscheinend den Grund ermittelt, warum hier für die Familie eines vermissten Kindes überhaupt ein Rechtsanwalt tätig ist. In einem Interview mit dem Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Baden-Baden (Staatsanwalt Klose) mit der Tageszeitung Mannheimer Morgen, Ausgabe 07.01.2010, liest sich das dann so: "Der Rechtsanwalt aus Baden-Baden, 42 Jahre alt, sieht aus wie Hardy Krüger Junior, und manche Ermittler behaupten, weil er angeblich seinen Namen gerne in der Zeitung liest, dass auch sein Ego dem eines Stars gleicht." Leider hat die Staatsanwaltschaft hier verkannt, dass Rechtsanwälte Teil der hiesigen Rechtsordnung sind und es nicht gerade angemessen ist, wenn ein Staatsanwalt fallbezogene Kritik mit öffentlichen verbreiteten Beleidigungen quittiert. 

 

Fazit


Es dürfte kaum verwundern, dass der Einstellung der Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaften Baden-Baden und Mannheim sehr viel Unverständnis entgegengebracht wird, denn  die Staatsanwaltschaft ist gesetzlich verpflichtet, den Sachverhalt vollständig auszuforschen und eine Einstellung des Verfahrens aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen darf grundsätzlich nur nach Ausschöpfung sämtlicher Ermittlungsmöglichkeiten in Betracht kommen. Obgleich hier ein als Suizid getarnter Mord oder Totschlag im Raum steht und die Aufklärung dieses Verbrechens auch zum Auffinden des verschwundenen Felix führen dürfte, sucht die Staatsanwaltschaft nur den einfachsten Weg, wie das Verfahren schnellstmöglich wieder eingestellt werden kann.

Hat die Staatsanwaltschaft bei diesen so mysteriösen und rätselhaften Geschehnissen tatsächlich alle Ermittlungsmöglichkeiten ausgeschöpft? Kann hier tatsächlich als unbestreitbare Tatsache davon ausgegangen werden, dass ausschliesslich ein Suizid des Kindsvaters vorliegt und er zuvor sogar noch seinen Sohn Felix umbrachte?  

Es könnte zur Aufklärung zweier schlimmer Verbrechen bereits ausreichend sein, ein paar Fingerabdrücke auf den Schnapsflaschen zu sichern und zu vergleichen. So etwas wird jeden Tag hundertfach durch die Polizei als Routinearbeit schnell erledigt. Was um Gottes Willen ist hier los, dass noch nicht einmal solche Minimalermittlungen stattfinden, die ansonsten heutzutage bereits routinemässig sogar bei Kleinstkriminalität zur Anwendung gelangen?  

Wenn hingegen sogar deutliche - unbestreitbare - Hinweise existieren, dass das schwerstmögliche Verbrechen, nämlich ein Mord, begangen wurde und die Aufklärung dieser Tat zudem den Verbleib eines vermissten Kindes führen dürfte, präsentiert sich die Staatsanwaltschaft als kampflustiger und unüberwindbarer Gegner, welcher selbst zur Durchführung dieser Minimalmassnahmen keinerlei Bereitschaft zeigt und hierbei erstaunlicherweise auch noch Rückendeckung durch die Generalstaatsanwaltschaft erhält, denn diese hat inzwischen die Beschwerde gegen die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft vom 21.04.2010 im Rahmen ihrer Dienstaufsicht zurückgewiesen. Als Begründung heisst es lapidar, dass zur Vermeidung von Wiederholungen auf die zutreffenden Gründe der Staatsanwaltschaft Baden-Baden verwiesen werde. Die Generalstaatsanwaltschaft nimmt noch nicht einmal zu einem einzigen Argument Stellung. Es mag merkwürdig klingen, dass die Staatsanwaltschaft und auch die Generalstaatsanwaltschaft sogar davon überzeugt werden müssen, dass postmortal zugefügte Verletzungen nicht todesursächlich sein können und dass auch die Sicherung von Fingerabdrücken auf am Tatort vorgefundene Schnapsflaschen Sinn macht, obwohl die Gefahr besteht, dass ausser dem Täter noch ein unbeteiligter Dritte die Flaschen angefasst haben könnte, aber trotz einer gewiss bereits vorhandenen Zermürbung und dem weiterhin anscheinend nicht mehr enden wollenden Aufwand, ist das bisher erzielte Ergebnis derart unbefriedigend, dass es so nicht akzeptiert werden kann. Daher wird weiter versucht, Überzeugungsarbeit zu leisten. So wurde z.B. nun bei einem sehr bedeutendem Rechtsmediziner angefragt, ob er Hilfestellung leisten könne, indem er eine kurze Stellungnahme dazu abgibt, dass die von der Staatsanwaltschaft als todesursächlich bezeichneten Verletzungen postmortal entstanden sind und daher ein anderes Ereignis den Tod des Michael Heger verursacht haben muss. Über das Ergebnis wird sogleich an dieser Stelle berichtet werden. Nachdem ohne Hilfe der Staatsanwaltschaft keine andere Möglichkeit mehr besteht, als mit tatkräftiger Mithilfe der Öffentlichkeit den Verbleib von Felix zu klären, wird hiermit eindringlich an alle Personen appelliert, sich zu melden, wenn sie einen sachdienlichen Hinweis zum Verbleib von Felix und / oder den Ereignissen, die zum Tode seines Vaters führten, geben können.

 

Die im Fernsehen ausgestrahlte Dokumentation hat zudem einige Hinweise aus der Bevölkerung ergeben, welche nun ausgewertet und ggfls. den Ermittlungsbehörden übergeben werden. Auch wurde das Interesse einiger Medien geweckt, welche sich anboten, über den weiteren Verlauf der Ermittlungen zu berichten.

 

Ihre Hinweise richten Sie bitte an die auf der Felix-Privatinitiative veröffentlichten Kontaktmöglichkeiten (www.felix-info.net)

 

oder an die hiesige Anwaltskanzlei.

 

Vielen Dank für Ihre Hilfe.

 

 

Baden-Baden, den 10.10.2010

 

  

Rechtsanwalt Alexander Moser

  www.ramo.de

  info@ramo.de

 

                                                                     

 

 

                                                                                                                                                   aktualisiert: 10.10.2010 

 

Offizielle Suchseite des vermissten Felix Heger aus Oftersheim | info@felix-info.net